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Wie steht es um die Freien Berufe in Baden-Württemberg? Was bewegt die freiberuflichen Unternehmer und welche Auswirkungen haben Europäisierung, Digitalisierung und demografischer Wandel auf die freiberuflichen Berufsgruppen? Diese Fragen wollen der LFB und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gemeinsam herausfinden.
Über die Studie

In Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg führt der Landesverband der Freien Berufe Baden-Württemberg in diesem Jahr erstmals eine groß angelegte Studie zur Lage der Freien Berufe im Südwesten durch. 

Ein wissenschaftlich abgesichertes Gesamtbild der Freien Berufe gibt es für Baden-Württemberg nicht. Kennziffern und Aussagen zur wirtschaftlichen Situation, zur demografischen Entwicklung oder zur Ausbildungs-, Fachkräfte- und Nachwuchsgewinnung liegen nur bruchstückhaft und fragmentiert vor. Solche Leerstellen haben aber negative Auswirkungen sowohl für die politischen Entscheidungsträger als auch für die freiberuflichen Kammern und Verbände: Für eine gezielte und nachhaltige Förderung der Freiberufler im Land bedarf es einer validen Entscheidungsgrundlage.

Mit der angedachten Forschungsarbeit soll dieser Missstand behoben und eine möglichst feingliedrige Bestandaufnahme der Freien Berufe erstellt werden. Zusätzlich werden für die Themenfelder demografischer Wandel/Fachkräftesicherung, Digitalisierung und Europäisierung der mittelfristige Problem- und Handlungsdruck eingehender analysiert. Die Studie soll so auch aufzeigen, welche Themen die Freien Berufe zukünftig besonders betreffen und welche Handlungsoptionen zur Verfügung stehen.

Das Forschungsprojekt wird durchgeführt vom Institut für Freie Berufe (IFB) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und gliedert sich methodisch in drei Teilbereiche:

Teil A: Statistische Erhebung und Auswertung;
Teil B: Online-Befragung der Freiberufler;
Teil C: Experten-Befragung mit Vertretern der freiberuflichen Kammern und Verbände.

Mit diesem Forschungsprojekt werden die Freien Berufe als Ganzes erstmals seit Jahrzehnten wieder einer systematischen Bestandsaufnahme unterzogen und es wird wissenschaftlich untersucht, welche zentralen Themen für die Freiberufler im Land in den kommenden Jahren entscheidend sind. Die Landespolitik und die freiberuflichen Kammern und Verbände gewinnen dadurch wichtige Einblicke in die Struktur und Zukunftsaussichten der Kolleginnen und Kollegen.
Direktbefragung selbständiger Freiberufler
Ein Teilbereich der groß angelegten Studie ist die Direktbefragung, die sich an selbständige Freiberufler richtet und mit der die unternehmerischen Aspekte und Einschätzungen der Freiberufler in Baden-Württemberg erhoben werden sollen. Abgefragt werden zum Beispiel Eckdaten zum eigenen freiberuflichen Unternehmen (Rechtsform, Gründungsjahr, etc.), zur Beschäftigungssituation von Auszubildenden und Mitarbeitern, und zur jüngsten wirtschaftlichen Entwicklung.
Natürlich werden Ihre Angaben streng vertraulich behandelt und dienen allein der wissenschaftlichen Auswertung. Sie werden in keinem Fall namentlich genannt und auch die Auswertung Ihrer Angaben erfolgt anonymisiert, d.h. im Rahmen des Endberichts wird nur über Ihre übergeordnete Berufsgruppe berichtet. Die Umfrag dauert ca. 15-20 Minuten. Die Teilnahme ist möglich bis zum 1. August 2021. Durchgeführt wird die Direkbefragung vom Institut für Freie Berufe (IFB) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Gefördert durch:
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Durchführung:
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