Corona-Informationen für Freiberufler

Unterstützungsangebote für Freiberufler
Corona-Zuschüsse
Bundesregierung und die Bundesländer haben seit Ausbruch der Corona-Pandemie eine Reihe von Zuschüssen aufgelegt, die auch von Freiberuflern in Anspruch genommen werden können. Dazu gehören beispielsweise die "Überbrückungshilfe III" und die "Neustarthilfe". Weiterführende Informationen finden Sie auf der zentralen Plattform des Bundes und der Länder.
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Härtefallhilfe in Baden-Württemberg
Die Härtefallhilfen unterstützen Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Sie richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen, zum Beispiel die Überbrückungshilfen, die Novemberhilfe und die Dezemberhilfe. Anträge auf Härtefallhilfe können über die gemeinsame Antragsplattform der Länder (https://haertefallhilfen.de) gestellt werden.
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Kredite und Bürgschaften
Zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen den Freien Berufen in Baden-Württemberg eine Reihe etablierter Förderinstrumente über die L-Bank zur Verfügung. Deren Ausgestaltung wurde im Zuge der Corona-Epidemie unternehmensfreundlich aktualisiert.

Soloselbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern erhalten über die Bürgschaftsbank zudem 90- oder 100-prozentige Sofortbürgschaften für Finanzierungen bis 250.000 Euro.
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Ausbildungsplätze sichern
Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausbildende kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und ausbildende Einrichtungen in den Gesundheits- und Sozialberufen, die in der aktuellen Situation wirtschaftliche Schwierigkeiten haben. Vorgesehen sind Ausbildungsprämien, eine Förderung von Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit und eine Übernahmeprämie. Die Beantragung erfolgt über die Bundesagentur für Arbeit.
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Kostenfreie Krisenberatung Corona für Freiberufler

Im Rahmen der „Krisenberatung Corona“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg können sich freiberufliche Unternehmer informieren und je nach Bedarf die kostenlose Beratung durch einen erfahrenen Experten erhalten.

Die Krisenberatung Corona unterstützt bei einer ersten Bestandsaufnahme und Liquiditätsplanung sowie bei der Entwicklung eines Maßnahmenplans zur Krisenbewältigung und Umsetzungsbegleitung.

Hierfür stehen bis zu vier kostenlose Beratungstage je Beratungsfall zur Verfügung. Die Unternehmen müssen lediglich die Umsatzsteuer tragen. Im Rahmen eines Erstgesprächs werden die Fördervoraussetzungen abgeklärt, die Beratungsbedarfe analysiert und ein entsprechend geeigneter Krisen- und Sanierungsexperte vermittelt.

Freiberufler können die kostenfreie Beratung direkt beim RKW Baden-Württemberg beantragen.

Ansprechpartner und weiterführende Informationen
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat für Einzelfragen von Unternehmen eine spezielle Hotline für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus eingerichtet:
Tel. 030 186 151 515 (Mo–Fr, 9-17 Uhr)